Das erste Mal eine 1.Klasse: Meine 10 besten Tipps für den Schulstart

Die dritte Themenwoche hier auf schulkater.de beginnt!!!! Und es geht los mit meinen 10 besten Tipps für den Start mit Deiner ersten 1.Klasse 🙂

Tipp 1: Post^^

Die erste Elternpost, die in der Postmappe nach Hause getragen wird, sollte irgendwie schön und nicht nur organisatorisch sein 😉 Ich habe dafür immer ein Willkommensschreiben mit allen wichtigen Informationen verfasst. Dazu gab es den Stundenplan in Miniformat. Außerdem hat unsere Referendarin von den ersten Klassen während der Schulstunde am Einschulungstag ein Klassenfoto gemacht. Das habe ich dazugelegt.
Alle, die das erste Mal eine 1.Klasse haben, können sich meinen Brief HIER gern anschauen 😉

Tipp 2: Namensschilder

Es gibt viele Orte im und um den Klassenraum, an denen Dinge der Kinder untergebracht werden müssen. Besonders bei der Garderobe bzw. den Schließfächern ist eine Anbringung von Namensschildern sinnvoll. Viele Kinder kennen aus dem Kindergarten die Tierzeichen, und so kamen wir auf die Idee, die Namensschilder jeweils mit dem gleichen Tier zu versehen. Die Tiere habe ich so ausgewählt, dass sie mit dem gleichen Anfangsbuchstaben wie die Vornamen der Kinder beginnen (Mia – Marienkäfer, Lian – Löwe usw.). Bei zwei Kindern mit gleichem Anfangsbuchstaben habe ich unterschiedliche Tiere ausgewählt.

Tipp 3: Sitzordnung

Bei der Sitzordnung gibt es tausend verschiedene Möglichkeiten, und es hängt unter anderem von den bevorzugten Lehrmethoden ab, welche Sitzordnung zu welchem Zeitpunkt Sinn macht.
Im Anfangsunterricht steht das Buchstabenlernen und Schreiben im Vordergrund und mir ist es wichtig, dass die Kinder einen geraden Blick zur Tafel haben, auch wenn ich nicht der Frontalunterricht-Typ bin. Trotzdem ist für die 1.Klasse mein ungeschlagener Favorit eine frontale Sitzordnung aus mehreren Reihen hintereinander. Jede Woche wird rotiert. Die letzte Reihe kommt nach vorn und die anderen rutschen alle eine Reihe nach hinten.
Außerdem habe ich Jungen und Mädchen im Wechsel nebeneinander gesetzt. Es wurde kaum gequatscht, hat sehr gut funktioniert, und Kinder und Eltern waren sehr zufrieden, weil so jeder mal vorn und auch hinten saß.

Tipp 4: Klassendekoration

Wie schmücke ich mein Klassenzimmer am ersten Schultag?
Ich mag helle und freundliche Klassenräume. Ich hatte Glück und die Tische in unserer Schule waren hell. Die Zustellmöbel wie zum Beispiel meinen kleinen Tisch vor der Tafel oder ein 2mal2-Expedit von Ikea habe ich mir in Weiß besorgt. Bei den Spielteppichen habe ich auch nach hellen Farben geschaut.
Mein Tafelbild am ersten Schultag war eher schlicht, aber ich habe ein paar traumhaft schöne bei Instagram entdeckt!
Die gebastelten Schultüten und eine Art Wimpelkette hingen an einer Schnur, die quer durch meinen Klassenraum gespannt war. Das sah irgendwie fröhlich und schön aus 🙂
HIER geht es zu den Bastelvorlagen.

Falls Du noch unsicher bist, wie Du die allererste Unterrichtsstunde am Einschulungstag planen sollst, findest Du HIER eine Zusammenfassung und Material aus meiner Stunde.

Tipp 5: Chaos vorbeugen

Jeder sollte sich über (s)eine Struktur bewusst sein. Kinder suchen in einer neuen Umgebung nach Orientierung. Ein klarer Ablauf und eine konsequente Umsetzung helfen dabei.
In den ersten Tagen war ich immer ein paar Minuten früher im Klassenraum. So waren die Kinder nie ohne Aufsicht. Man kann bei Regelverstößen schneller intervenieren und schauen, dass sich keine ungewollten Gewohnheiten einschleichen. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, mit dem Lehrer zu sprechen und Fragen zu stellen.
Eine Toilettenampel an der Tür minimiert Unterrichtsstörungen ungemein, und noch mehr, wenn nur ein Kind gehen darf, und nicht mehrere gleichzeitig lossausen.
Eine Partner- oder Gruppenarbeit beendete ich mit einem Klangstab, der auch gut für Stationswechsel war.
Regeln habe ich nicht explizit eingeführt. Zu gegebenem Anlass habe ich mit den Kindern besprochen, dass zum Beispiel nur einer spricht. Und es gibt bei uns das Handzeichen mit dem Leisefuchs. Macht der Lehrer das, werden alle Kinder leise und machen das Zeichen nach.
Regelplakate finde ich gut, wenn es sehr chaotisch zugeht oder nach den Sommerferien zum Einstieg in Klasse 2. Gleich zu Anfang würde ich die Kinder damit nicht überfallen.

Tipp 6: Anfangslied und Abschlusskreis

Jeden Morgen haben wir uns in einen Morgenkreis gestellt und gemeinsam ein Lied mit folgendem Text gesungen: „Guten Morgen, guten Morgen, wir winken uns zu, guten Morgen, guten Morgen, erst ich und dann Du.“ Dann durften zwei Kinder sich etwas wünschen, was wir anstelle des Winkens machen. Da gibt es gar nicht sooo viele Sachen, aber mit der Zeit haben wir neben zwinkern und lächeln, auch hüpfen und weitere, die nicht so ganz passen, dazu genommen.
Beim Abschlusskreis haben wir immer ein anderes Bewegungslied getanzt. Da gibt es ja unendlich viele. Ich habe ein paar Jahre Kinderanimation beim Club Aldiana gemacht und kenne daher Bewegungen und Choreographien. Wenn man da nicht so bewandert ist, hilft YouTube weiter 😉 Meine Favoriten: Das Lied über mich und A-E-I-O-U Komm lass uns tanzen

Tipp 7: Ein Klassentier und ein mit Reis gefülltes Tier

Eine Klasse braucht ein Klassentier^^
Ich habe immer geschaut, dass ich eine Handpuppe als Klassentier finde. Die kann so einiges erreichen, nicht zuletzt die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Kinder. Sie kann trösten und für das ein oder andere sehr kindliche Kind da sein.
Mein liebstes Klassentier war immer der Freddi. Freddi ist aus meiner ersten 1.Klasse und ein Fuchs. Freddi hat alles mitgemacht und auch Fasching mit uns gefeiert.
Für den Erzählkreis eignet sich ein Reistier. Ich finde das liegt angenehm in der Hand und die Kinder können es beim Erzählen knautschen. Das beruhigt so manchen.
Einen Erzählstein halte ich für ungeeignet, wenn man die Lerngruppe noch nicht kennt. Nicht, dass der beim Erzählen mal durch die Gegend fliegt 😀
Im Moment ist es „in“ das Klassentier und dessen Tagebuch am Wochenende immer einem anderen Kind mitzugeben. Die Eltern drucken dann Fotos aus und schreiben einen Erlebnisbericht. Ich finde, in der 1.Klasse gibt es soviel neues, das ist eher etwas für Jahrgang 2. Und die Kinder können dann selbst aufschreiben, was das Klassentier mit ihnen erlebt. So ein Buch ist ein Traum …vielleicht auch als Kopie ein schönes Abschiedsgeschenk in der 4.Klasse?!

Tipp 8: Die Schule erkunden

Zum ersten richtigen Schultag gehört ein Rundgang durch die Schule und über das Schulgelände dazu. Die Wege zu den Toiletten, Mülltonnen und Pausenhöfen sind wohl die wichtigsten. Am besten verabredet man ein kleines Treffen mit dem Hausmeister und der Sekretärin, damit die Kinder die beiden auch gleich kennen lernen.
Bei einer kleinen Schnitzeljagd, bei der z.B. die Mädchen vorgehen und die Jungs sie suchen, prägen sich die eben gelaufenen Wege nochmal besser ein.
Ampeln, Zebrastreifen und Übergänge rund um das Schulgelände sollten in den ersten Tagen unbedingt abgegangen und besprochen werden.

Tipp 9: Ein Maximum an Bewegung integrieren

Bewegung ist ein Muss! Jedes Unterrichtsfach und jede Pause bieten Raum, Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen.
Zum Mathematik-Anfangsunterricht fällt mir spontan eine meiner Lieblingsübungen ein: Die Strichliste auf dem Schulhof. Dabei zeichnen die Kinder allein oder zu zweit fünf Dinge auf, die sie auf dem Schulhof mehrfach sehen, z.B. Bänke, Tischtennisplatten, Bäume, Fenster, Türen, Fußballtore, Kreisel. Unter jedem Bild legen sie dann eine Strichliste an. Die Übung macht ihnen immer Spaß und ich muss schmunzeln über die lustigen Zahlenmomente, die mir manche Kinder bescherten 🙂

Tipp 10: Hängeregister und Schnipseltüten

Eine der tollsten Erfindungen sind Hängeregister! Ich nutze sie für den Sachunterricht. Wenn man zum Beispiel an einem Igelbuch arbeitet und jeden Tag verschiedene Seiten dafür erstellt, ist es einmalig praktisch, sie in einer Hängemappe zu sammeln, um sie später zu ordnen und zusammenzuheften.
Für Arbeitsblätter mit Ausschneide-Auftrag eignen sich Schnipseltüten. Das sind Gefrierbeutel mit Verschluss. Schnipsel im Etui zu sammeln, geht meist daneben 😀 Die Schnipseltüten haben sich bewährt 😉

Ich wünsche Euch allen einen aufregenden Start und eine erlebnisreiche Zeit mit Eurer neuen 1.Klasse 🙂

Ab Montag ist Schulanfangswoche :-) Die dritte Themenwoche auf schulkater.de

Am Montag ist es wieder soweit:

Hier auf schulkater.de startet die dritte Themenwoche! Und diesmal dreht sich alles um den Schulanfang 🙂
Klassentiere werden erstmalig dabei sein.
Es wird neue Materialien für den Lernweg geben, den Du bestimmt schon entdeckt hast.
Auf neue Zahlenplakate und Einschulungsdeko kannst Du Dich auch freuen 🙂

Wie auch die letzten Male, gibt es täglich einen Post auf Instagram, sobald das Material online ist.
Über DIESEN LINK gelangst Du zu meinem Instagram-Profil 😉

Enjoy!

Neues Material für Klasse 2 und alle, die Einzahl- und Mehrzahl-Übebedarf haben

Einzahl und Mehrzahl können hier mit einem Sommerthema passend zu unserem Jahrhundertsommer-Wetter geübt werden.
Es gibt ein Tafelposter zur Einführung und Begriffserläuterung, zum Erzählen, Benennen, Wiederholen und Philosophieren, toll auch als Gesprächsanlass für kleinere DaZ-Gruppen.
Passende Wortkarten dazu machen eine schnelle Verschriftlichung an der Tafel möglich. Setzt man die Wörter in eine Tabelle, können die fehlenden Einzahl- und Mehrzahlwörter dazugehängt werden.
Zwei differenzierte Arbeitsblätter dienen zur Wiederholung der Wörter und zum selektiven Lesen aus einem zusammenhängenden Text.
Das Zusatzblatt im Malen-nach-Zahlen-Stil ist mein Lieblingsarbeitsblatt von allen, die ich je erstellt habe. Ich wünsche Euch und den Kindern besonders viel Freude damit 🙂

Klickst Du auf die Übersicht, kommst Du direkt zum Material. Falls der Link nicht funktionieren sollte, dann gelangst Du ganz leicht links über die Navigationsleiste – Deutsch – Klasse 2 – dorthin.

Die Stadt von Romeo und Julia: Verona, Italien

Verona – historisch, tiefgründig, traumhaft schön, romantisch – eine Stadt, die entdeckt werden möchte. Und das geht in der überschaubaren Innenstadt am besten zu Fuß. An allen Weggabelungen gibt es kleine Wegweiser zu den Sehenswürdigkeiten. Viele Künstler haben hier ihre Bilder aufgestellt. In den Gassen findet man gepflegte Geschäfte und auf den Plätzen Restaurants mit überwiegend lokaler Küche. Nur Einheimische trifft man hier eher selten.

Ich nehme Dich gern mit auf eine kleine Fotoreise 😉
Zuerst siehst Du (wie auch in Sirmione) eine Scaligerburg, diesmal mit Namen Castelvecchio. Die Römer scheinen eine Schwäche für Burgen gehabt zu haben oder mussten sich wohl oft verteidigen. Das Castelvecchio entstand zwischen 1355 und 1375 und diente als Festung am Rande der Stadt. Heute sind hier wertvolle Kunstsammlungen der Region Veneto untergebracht.

An einem Münchner Springbrunnen muss man vorbei, um zur Arena zu kommen. Der Bau wurde 30 n.Chr. abgeschlossen und ist der drittgrößte seiner Art auf der ganzen Welt (Größter ist das Kolosseum in Rom, zweitgrößter das Amphitheater in Capua bei Neapel). Gladiatoren- und später Stierkämpfe gab es dort und ab Beginn des 20. Jahrhunderts begannen die Opernfestspiele, die seitdem jeden Sommer stattfinden.
Die Arena, im heutigen Sprachgebrauch eher das Amphitheater, sieht groß und mächtig aus, wenn man davor steht. Doch nicht alles ist erhalten geblieben. Das, was noch zu sehen ist, ist der Innenring. Geht man an der Seite entlang, kann man einen Blick auf vier übrig gebliebene Bögen des Außenrings werfen. Alle anderen Abschnitte des Außenrings wurden bei einem Erdbeben zerstört.
Der Eingang auf dem Foto unten ist ein bisschen besonders. Er ist für die Leute mit den besten Sitzplatzkarten bestimmt.
Ich hätte dieses Amphitheater so gerne von innen gesehen. Steine, Treppen und Muster sind irgendwie total meins. Wenn man Karten für die Oper oder ein Musical hat, kann man in diesen Genuss kommen.

Für uns ging es weiter durch die Innenstadt und wirklich schöne Gassen mit Geschäften. Die Bilder siehst Du hier unten.

Und dann, war da der Moment, auf den ich den ganzen Urlaub gewartet habe: Wir sahen den wohl berühmtesten Balkon der Welt, auf den Romeo geklettert ist und wo sich Romeo und Julia einst ewige Liebe schworen. Die Geschichte um den Balkon ist lediglich weitererzählt, erstmals 1530 aufgeschrieben, und wurde viele Jahre später (und diese Version ist bekannt) von Shakespeare schön formuliert. Weitere Belege gibt es dafür nicht.
Um den Balkon zu sehen, gingen wir durch einen kurzen Gang. Dieser Gang war behangen mit Millionen von Zetteln mit Liebesbotschaften und Wünschen. Wir kamen auf einem Hinterhof heraus und erblickten besagten Balkon am Haus der Julia. Wir schauten uns das Haus auch von innen an. Es war ein kleines Museum und zeigte Möbel und Kleidung aus Franco Zeffirellis Romeo und Julia-Verfilmung von 1968. Wandbilder und Kunstwerke mit Romeo und Julia als Motiv konnten wir ebenfalls bewundern. Was wirklich besonderes war: Wir durften kurz auf den Balkon. Dieser besondere Balkon ist allerdings gar nicht so alt, wie man vielleicht vermuten könnte. Er wurde für die Touristen extra (wieder) angebaut. Böse Zungen behaupten, hier hätte zu damaliger Zeit nur ein Stall gestanden und das könnte alles nicht sein.
Ich finde es schön, wenn es solche Orte zum Träumen gibt und hoffe, der Zauber ist dadurch nicht verflogen.
Von Julia sind außerdem zwei Bronzestatuen ausgestellt. Eine steht auf dem Hof und eine gleich unten im Haus. Zwei weitere soll es sogar in München geben, der Schwesternstadt Veronas.

Hier siehst Du ein Foto des Doms. Verglichen mit dem Mailänder Dom ist der Duomo Santa Maria Matricolare winzig. Es war früher Abend, als wir da waren, und erschreckend ruhig. Nur ein paar Asiaten fotografierten umher. Ich dachte schon, wir hätten uns verlaufen. Dem war nicht so und wir entdeckten sehr schöne Details an dem religiösen Gebäude.

Zum Abschluss des Tages und auch unserer Italienreise gingen wir über die Piazza delle Erbe, einen wunderschönen Marktplatz mit Springbrunnen, Madonna, Statuen, Säulen, einer blauen Laterne, Mustern und einem Herz auf dem Steinboden. Hier gab es eine Vielzahl an schönen Restaurants mit einheimischer Küche, aber wir aßen diesmal Sushi, weil wir nach zwei Wochen Pizza und Pasta Lust darauf bekommen hatten.

Und dann spazierten wir zurück durch ein Verona, das sich zu erholen schien von den vielen Entdeckern und weither Gereisten.

Der schönste Ort am Gardasee: Sirmione, Italien

Wir wollten in unserem Italienurlaub nicht nur Städte anschauen, sondern auch bei dem schönen Wetter baden und gut essen. Der Ort, in dem wir länger entspannen wollten, sollte einfach schön sein. Ich hatte mir einen Reiseführer über den Gardasee geholt und beim Durchblättern zeigten die schönsten Bilder einen kleinen Ort namens Sirmione. Also ging es nach Sirmione.

Der Ort liegt südlich im Gardasee auf einer Halbinsel. Um auf den schmalen Weg zu gelangen, der durch das historisch geprägte Zentrum führt, muss man zuerst an einer Scaligerburg vorbei. Ich erschreckte mich ein wenig. Massen an Touristen waren dort unterwegs. Wir gingen auf dem Hauptweg durch den Ort in Richtung Norden, was wiederum andere Massen wohl auch vorhatten. Am nördlichen Rand des Ortes, einen knappen Kilometer vom Ortskern entfernt auf einem toskanisch ausschauenden Hügel lag unser kleines Hotel. Dort angekommen atmeten wir durch. Es war ruhig, ein kleiner Familienbetrieb, Hund und Katzen streunten hier herum, einen kleinen Pool gab es und eine brummende Klimaanlage. Die Fenster ließ man lieber geschlossen, weil draußen die Kästen aller Klimaanlagen befestigt waren und die Luft zirkulierten.

In unserem Hotel bekamen wir nur Frühstück und so spazierten wir jeden Mittag und Abend in den kleinen schönen Ort.
Direkt in der Ortsmitte steht ein Haus, das über und über mit violetten Blumen bewachsen ist. Wohl niemand verlässt Sirmione ohne ein Foto von diesem Haus gemacht zu haben. Dementsprechend ist es dort besonders voll… und ich habe es tatsächlich geschafft, ein Foto ohne Menschen hinzubekommen 🙂

Um das schöne Haus herum und auch sonst fast überall befanden sich viele Restaurants, die manchmal gut und manchmal weniger gut waren 😉 Einmal haben wir in dieser Woche sehr gut gegessen und zwar in der Tavernetta Maria Callas, direkt rechts neben dem schönen Haus mit den violetten Blumen (Fotos oben).
Das Lokal Vino gegenüber der Taverne soll auch gut sein, verriet uns ein älteres Ehepaar aus Baden-Württemberg, nur leider öffnet es erst zu später Abendstunde. Das San Lorenzo direkt gegenüber des Blumenhauses ist für ein Mittagessen ok. Die Lokale an der Seeseite boten dafür eine traumhafte Aussicht auf den Gardasee und die umliegenden Berge.

Ich versuchte also, gutes Essen zu finden und blendete meine Mittouristen aus… und die wahrscheinlich uns 😀 …und ich hatte sogar eine leise Ahnung, woher die alle kamen, denn eine sehr nette junge Frau aus Berlin erzählte mir am Pool: „Wir wollten am Gardasee Urlaub machen. Da habe ich diesen Reiseführer besorgt und die schönsten Bilder darin waren aus Sirmione…“

Aber was verbirgt sich hinter diesen schönen Bildern aus dem Reiseführer?
Neben dem schönen Haus mit den violetten Blumen und einer Kirche mit italienischem Garten ist da natürlich: Der See. Es gibt zwar Steinstrände, aber man kann sehr gut im Gardasee baden. Wir sammelten stundenlang Steine, Muscheln und grüne Krebse. Die Krebse waren tot. Es gab bestimmt auch lebendige. Die Schalengehäuse der toten Krebse wurden aber angespült und gründlich untersucht. Viele Leute blieben stehen und machten Fotos, und von einer Biologielehrerin erfuhren wir soviel interessantes über die kleinen Tiere, dass es in meinem Kopf nun schon wieder tausend Ideen für den Sachunterricht gibt.

Sirmione hat auch eine Bimmelbahn. Il Trenino, wie sie heißt, fuhr nicht auf Schienen, sondern ganz flexibel auf dem trockenen Schotterweg. Sie brachte uns in einer fünfminütigen Fahrt auf einen Hügel zur Grotte di Catullo. Diese ist gar keine Grotte und auch der berühmte römische Dichter Catull lebte nicht hier. Es verbirgt sich die Ruine des Wohnsitzes einer herrschaftlichen römischen Familie dahinter. 150 n.Chr. erbaut, ist nun nicht mehr viel davon übrig.
Wir bewunderten die Grundmauern, Rundbögen einer Kryptosäulenhalle und einen Mauervorsprung, der über dem Abgrund zum See mit einem Drahtseil gehalten werden musste.
Neben dran stand ein kleines, flach geschnittenes Museum, in dem man Mosaike, Wandbilder und Exponate von den Ausgrabungen vor Ort bewundern konnte.

Auch alt, nämlich fast 800 Jahre, ist die eingangs schon erwähnte Scaligerburg Castello Scaligero di Sirmione. Beeindruckt haben mich die Zugbrücken, die ich so noch nicht gesehen habe. Überhaupt Burgen kannte ich bisher wenige. In Stein gehauene Muster gab es zu bewundern. Ein alter Brunnen stand im Innenhof. Ich dachte, ich passe nicht aufs Foto, deswegen ducke ich mich, aber dafür sieht man den Brunnen sehr gut 😀
Die Festung diente zur Verteidigung, was besonders durch die vielen Schießscharten sichtbar wird. Innen ist ein neuerer Treppenaufgang angebracht. Wir stiegen hoch auf das Castello Scaligero. Läuft man oben entlang, hat man eine schöne Aussicht auf die Dächer von Sirmione. Geht man ganz herum, hat man einen freien Blick auf die Weiten des Sees.

Nach sieben Tagen Gardasee, ausgiebigem Schwimmen in See und Pool und mit wunderschönen Eindrücken eines Ortes, der Geschichte und Entspannen zu vereinen versucht, verließen wir die Pilgerstätte Richtung Verona.

Stadt der Mode und des Mailänder Doms: Mailand – Milan – Milano, Italien

Wir sind zurück aus dem Urlaub 🙂

Wenn man so die totale Auswahl hat, an irgendeinen Ort der Erde zu reisen, ist es nicht leicht, sich zu entscheiden. Und irgendwie (ich erspare Dir die Details) ist es dann Norditalien geworden. Ob ich das bereuen würde…. nein, auf keinen Fall, aber etwas chaotisch war es schon 😀

Wir nahmen den Landweg und fuhren hinzu durch die Schweiz, die ich mir bald noch einmal genauer anschauen werde, denn sie ist durchzogen von wunderschönen Berglandschaften mit türkisfarbenen Seenplatten… Das hätte ich so gar nicht von der Schweiz erwartet. Man denkt sonst immer an Winter… Ein unterschätztes kleines Land?

Unsere Urlaubsstationen waren Mailand, Sirmione am Gardasee und Verona. Über Österreich fuhren wir wieder zurück in den Norden. Die drei Bilder zeigen unsere Etappenziele.

Mailand ist sehr lebendig, gemütlich, zu der Zeit sehr warm und versprüht einen weltoffenen, internationalen Charme. Man merkt der Stadt nicht gleich an, eine Großstadt zu sein. Viel Grün, alte Straßenbahnen, Straßenmusiker und kleine, italienische Restaurants prägen das Stadtbild. Und die Mailänder/innen können sich seeehr chic kleiden!

Unser Hotel lag 5 Gehminuten vom Mailänder Dom entfernt in einer Seitenstraße. Das war sehr praktisch, denn so mussten wir nur „Duomo“ sagen, wenn wir von irgendwo nach dem Rückweg fragten.
Wir kamen am Abend an und mein Sohn (mittlerweile 6 Jahre) erblickte die Straßenbahnen. So unternahmen wir gleich eine Fahrt. Die Kontrolleure in der Bahn meinten, dass der Bambino umsonst mitfahren kann. Auf meine Frage, ab welchem Alter man denn eine Fahrkarte bräuchte, meinten sie: „So ungefähr ab 10 oder ein bisschen später“… sehr locker. Überhaupt sind die Italiener Kindern gegenüber sehr aufgeschlossen, erwachsenen Touristen eher nicht so 😀 Kinder müssen auch für fast nichts bezahlen. Man kann schon sagen, mein Sohn hat das Land gratis bereist, wenn man von den vielen Kugeln Eis absieht.
Die Straßenbahn fuhr uns in eine enge Straße mit vielen kleinen einheimischen Restaurants, und wir aßen leckeres warmes Pizzabrot und gebratenes Gemüse mit viel Zucchini und Aubergine. Dann nahmen wir eine weitere Straßenbahn und stiegen an einem Fluss aus. Es war wunderschön dort am Ufer an den vielen verschiedenen Lokalen vorbeizulaufen und zuzuschauen, wie Händler ihre Tische mit Armbändern, Uhren und Schnickschnack für den späteren Abend aufbauten. Der Abend geht in Italien erst 19.30 Uhr los.

Wir schlenderten über kleine Brücken und sahen dort zahlreich diese kleinen Schlösser mit K+X oder X+Y und Herzchen darauf. Mein Sohn beobachtete die italienischen Fische und entdeckte ein iPhone im Wasser 😀 Ich überlegte kurz, ob sich jemand mit Absicht von seinem Telefon getrennt haben könnte^^
Mein Blick fiel auf diverse Street Art und den steinigen Boden, der so huckelig war, dass man durch die Sommerschuhe eine angenehme Fußmassage bekam. Wir waren im Navigli-Viertel gelandet. Ich habe gelesen, dass Leonardo da Vinci die Schleusen der Kanäle mitentwickelt haben soll. Die Flüsse wirkten auf mich doch eher überschaulich und ich konnte keine Schleuse entdecken. Die Naviglis luden zum Ausgehen, Flanieren und Spazieren ein.

Irgendwann wollten wir zum Hotel. Ich hatte keine Ahnung, welche Straßenbahn zurück fuhr und fragte einfach nach dem „Duomo“. Wir hatten Glück. Und noch am ersten Abend in Mailand sahen wir den Mailänder Dom – ein Traum!

Viele Afrikaner mit Mais und Fotoapparat waren hier unterwegs, um schöne Taubenfotos mit Touristen zu schießen, die dann 5 Euro das Stück, ausgedruckt auf einem kleinen Mini-Drucker, bezahlen sollten. Die Tauben schienen aber an dem Abend schon satt zu sein 😀 Wenn man nicht auf seine Handgelenke Acht gab, dann hatte man auch gleich ein Armband am Arm. Meinem Sohn erging es auch so, aber so hatten wir die nächsten drei Tage eine Ausrede, kein weiteres zu kaufen 😀

Am folgenden Tag ging es bei uns etwas geplanter zu und wir steuerten das Castello Sforzesco an. Francesco Sforza, zur damaligen Zeit Herzog von Mailand, ließ es im 15.Jahrhundert bauen. Es zählt zu den größten Festungen Europas. Wir konnten Funde wie Ritterrüstungen und Steinskulpturen aus dieser Zeit sehen, die draußen und auch in einem Museum ausgestellt waren. Michelangelos letztes Werk Pietá Rondanini, an dem er bis 4 Tage vor seinem Tod gearbeitet hat, war wegen eines Umbaus der Ausstellung leider nicht zu entdecken, dafür aber eine seitenverkehrte Nachbildung aus Speckstein. Ich glaube, ich fand die Skulpturen so toll, weil mein Lateinlehrer damals uns stets und ständig Dias von Ausgrabungsstätten und -stücken aus ganz Italien gezeigt hat.

Hinter dem Castello Sforzecso im Norden liegt der Parco Sempione, ein weitläufiger Park mit vielen großen Rasenflächen. Sehr urig fand ich ein Kunstwerk mit eingemauerten Metallstühlen. Afrikaner machten Trommelmusik und einer von ihnen hatte unter einem Baum eine kleine Decke ausgebreitet, auf der Kaffeebilder lagen. Er sagte, er käme aus Gambia. Ich kannte diese Methode zu malen noch nicht. Man mischt Kaffeepulver mit etwas Wasser an und zeichnet eine erste Schicht. Für alle Stellen, die dunkler werden sollen, zeichnet man mit dem Pinsel eine zweite Schicht darüber. Bis zu vier Schichten kann man auftragen und dann wird das ganze mit durchsichtigem Spray fixiert. Wir haben uns so ein kleines Bild als Erinnerung mitgenommen. Schau mal 🙂

Am Abend haben wir uns die Galleria Vittorio Emanuele II angeschaut, eine Shopping Mall direkt neben dem Dom. Sehr besonders ist die Architektur, die Glaskuppel und der Marmorboden mit Mosaiken, die sogar Glück bringen sollen, wenn man sich darauf dreht.
Wir waren, wie man vermuten kann, wenn man diesen Blog verfolgt, in dem einzigen Buchladen dort, der zwar nicht riesig war, aber interessant, weil doch viele Bücher in ihrer Aufmachung anders ausschauten.
Zum Schluss haben wir in der Galleria Vittorio Emanuele II zu Abend gegessen. Und dort wurde hellgrüner Apfelsaft serviert!

Unser letzter Tag sollte ein unvergesslicher Straßenbahntag werden. Das hatte ich meinem Sohn versprochen.
In Mailand sind die Straßenbahnen etwas besonderes. Die älteste Straßenbahn ist aus dem Jahr 1928 und heißt Peter Witt. Alle Modelle, die von damals bis jetzt gebaut wurden, sind im Einsatz. Man erwischt immer ein anderes. Auch die Amerikaner haben schon gemerkt, dass das etwas besonderes ist und Mailand eine der ältesten Straßenbahnen abgekauft. Diese rollt jetzt durch San Francisco.
Widererwartend sahen wir sehr sehr viel und die Straßenbahnen fuhren uns zu den unterschiedlichsten Orten.

Mit einer ganz alten Bahn fuhren wir an einem Kunstwerk vorbei, das Nadel, Faden und Knoten heißt und genau diese drei Dinge in Übergröße darstellt. Der Knoten kommt an einer etwas entfernteren Stelle aus dem Boden. Das Kunstwerk steht in Bezug zur Untergrund-Metro und zur Mode.
Die Straßen schauten überall sehr unterschiedlich aus. Auf einer, die mit hoch gewachsenen Bäumen gesäumt war, lagen die Restaurants dicht beieinander und wir aßen zu Mittag. Für mich gab es ein italienisches Gemüserisotto, sehr lecker!
Irgendwann kamen wir sogar an der Deutschen Schule Mailand vorbei, aber diesmal habe ich nix recherchiert und wirklich Urlaub gemacht 😉
Mit einer neueren Bahn fuhren wir in den Süden und sahen die bekannten Zwillingstürme Bosco Verticale mit den vielen Bäumen. Daneben entdeckten wir den vermeintlichen Burj Khalifa, in Wirklichkeit war es der Torre Unicredit, dessen Spitze dem Turm aus Dubai zum Verwechseln ähnlich sah.

Auf der langen Einkaufsstraße von Westen aus in Richtung Dom spielten und sangen viele Straßenmusiker. Einer ist besonders aufgefallen. Die gekürzte Version von Karma Chameleon kennen ein paar von Euch bestimmt schon von meinem Instagram Profil. Das ganze Video kannst Du Dir auf meinem YouTube-Channel anschauen.

Wir sahen leider auch einen Straßenbahnunfall, bei dem eine Straßenbahn in einer Kurve entgleist und in eine zweite hineingefahren ist. Schon am Vormittag wurde ein Motorrad abgeschleppt, das mit einer Straßenbahn kollidiert war. Meinen Sohn beschäftigte das sehr und er suchte nach Gründen: „Das ist bestimmt passiert, weil die Italiener so wild umherfahren!“

Am Abend liefen wir zu Fuß ins Brera-Viertel. Es wurde als Künstlerviertel auf einigen Reiseblogs empfohlen. Also schauten wir es uns an. Es lag da, eher ruhig, gar nicht so touristisch, die Gassen waren enger und alles wirkte dunkler und kleiner als der Rest der Stadt. Es gab kleine Läden mit Kunstexponaten und individuellen Kunstobjekten, die man erwerben konnte.
Wir aßen in einem netten kleinen Restaurant unter freiem Himmel und konnten uns, weil wir wieder so früh dran waren, einen Platz aussuchen. Die Kellner hatten noch nichts zu tun und machten ein Foto von uns beiden 🙂

Auf dem Rückweg kamen wir ein letztes Mal am Mailänder Dom vorbei und ich sagte zu meinem Sohn, wie ich das so oft bei Abschieden tat: „So jetzt müssen wir dem Dom wohl ‘Tschüß’ sagen, denn morgen fahren wir weiter.“ Augenrollen: „Mama, der Dom kann nicht hören und auch nicht sprechen!“

Der Schulkater geht in die Sommerpause^^ Ende Juli geht es wieder los

Ich mache Sommerpause. Ende Juli bin ich wieder für Euch da 😉

Ihr könnt Euch auf eine Themenwoche freuen 🙂 Es wird Material zum Schulanfang geben. Neue Zahlenkarten und erstmals auch Klassentiere sind schon fest eingeplant…. Guckt mal….

Das erste Klassentier wird der Igel sein. Einer meiner weiteren Favoriten ist der Fuchs. Wenn Ihr Wünsche habt, schreibt sie mir gern in den Kommentaren. Da freue ich mich immer drüber 🙂

In der Sommerpause kann ich leider keine Mails beantworten. Das Freischalten der Kommentare kann eventuell etwas dauern.

Ich wünsche Euch allen erholsame und besonders schöne Sommerferien! Bis bald 🙂

Es ist Sommer und Endspurt für ein paar wenige Bundesländer.. Hier eine Artikelreise

In Niedersachsen sind sie schon da: Die Sommerferien 🙂 🙂 🙂 Aber für die wenigen von Euch, die noch durchhalten müssen, lade ich noch ein Sommer-Sprach-Paket für Klasse 2 hoch. Natürlich kann man bestimmte und unbestimmte Artikel immer üben und wiederholen 😉

Mit einer Tafelkarte als Erzähleinstieg können die Lernwörter erarbeitet werden. Unbestimmte Artikel und Wortkarten gibt’s dazu. Thematisiert wird natürlich aus welchen bestimmten Artikeln welche unbestimmten werden, sodass noch unsichere Lerner sie sich ganz einfach herleiten können.

Für die DaZ-Kinder, die auch die bestimmten Artikel der Lernwörter nicht kennen, gibt es diesmal als Hilfe Mini-Vokabelkarten. Die kann das Kind an den Platz holen oder man kann sie als Hilfe auslegen. Emsige Lerner können sie sich vielleicht auch selbst basteln (unbedingt kontrollieren!) und mit in die Sommerferien nehmen?!

Viel Spaß mit dem Material – Direkt dahin findest Du mit Klick auf die Übersicht hier unten 🙂

Die lange Rechendreieckschlange: Ein Legespiel fürs Schuljahresende (Klasse 1)

Das Schuljahr nähert sich dem Ende… und für eine letzte Mathestunde in Klasse 1 habe ich ein Legespiel aus Rechendreiecken und Lösungsdreiecken gebastelt 🙂

Die Kinder können lange Schlangen errechnen und zusammen puzzlen.
Es gibt Tafelkarten mit leichten Zahlen zur Demonstration oder wahlweise Legekarten für kleinere Gruppen. Bei nicht zu großen Klassen habe ich das einfach an einem Gruppentisch erklärt, alle Kinder standen dann drumrum und konnten dann auch schneller eine Karte anlegen und die Karten für die Kontrolle mit umdrehen.
Zum selbst Ausprobieren kannst Du zwischen Arbeitsblättern wählen, bei denen die Kinder die Dreiecke selbst ausschneiden oder einem bunten Legespiel, das Du vorbereitest.
Vorteile/ Nachteile:
Arbeitsblätter: Vorteil: Weniger Vorbereitung, Nachteil: keine Selbstkontrolle
Legespiel: Vorteil: Möglichkeit eine Selbstkontrolle auf der Rückseite anzubringen, Nachteil: Vorbereitung (Ausschneiden, rechnen, Selbstkontrolle auf Rückseite schreiben, laminieren, ausschneiden, Box suchen 😀 )

Egal, wie Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir eine schöne Stunde 🙂

P.S. Zum Material kommst Du, wenn Du hier unten auf die Schlangen klickst.

Mathematerial für den Zahlenraum bis 100: Karten, flexible Hundertertafel, Übungen

Da es immer wieder Bedarf gibt, den Hunderterraum zu üben und zu festigen, habe ich mein Material aufgefrischt und dazu noch drei neue Themen hinzugefügt:

Meine Zahlenplakate mit den Zehnerzahlen habe ich mit englischen Wörtern versehen. So kann man sie gleich im Englischunterricht mit verwenden. Für DaZ-Kinder, bilingualen Unterricht und internationale Schulen sind sie bestimmt auch brauchbar 😉
Sie passen zu den Zahlenplakaten aus Klasse 1, die auch Baustellenmotive haben.

Hier geht es direkt zum Material: Zahlenplakate 0-21 für Klasse 1 und Zahlenplakate 10er-Zahlen bis 100 für Klasse 2

Zehner und Einer und ihre unterschiedlichen Zahldarstellungen kann man mit dem folgendem Material lernen. Es gibt Sonnenblumenkarten für das Zeigen an der Tafel oder als Legekarten. Die Arbeitsblätter bauen systematisch aufeinander auf. Spielerisch können die Kinder mit den kleinen Legekärtchen immer sechs passende Zahldarstellungen zusammen finden.
Direkt zu diesem Material geht es, wenn Du auf die Übersicht hier unten klickst.

Die flexible Hundertertafel ist irgendwie unerlässlich und es macht auch den Kindern Spaß, sich damit gegenseitig “Aufgaben” zu stellen. Als Platzhalter habe ich Fahrzeuge gewählt. Es gibt wieder eine Druckerpatronen-freundlichere Version und eine extra schöne bunte Version 🙂 Zu den Karten für die Hundertertafel gelangst Du direkt hier unten auf der Hundertertafel.

Passend dazu gibt es ein Hundertertafel-Heft zum Üben. Im Parkhaus 100 werden die Kinder vor viele verschiedene Aufgaben gestellt: Welche Parkplatznachbarn gibt es? Wie lauten die Zahlen auf dem Parkplatzplan? Wo gibt es noch freie Parkplätze? Wer bewacht das Parkplatz 100 bei Nacht? …und viele mehr.

Falls Du nicht durch Klicken auf die Übersichten zum Material gelangst, geht das auch über die Navigationsleiste links – Klasse 2 – Mathematik.

Viel Freude damit 🙂